Sonntag, 8. Januar 2017

Claret



Es ist Ende November und die Tage sind kurz.  Nach der Arbeit  im Büro fahre ich mit dem Velo im Dunkeln nach Hause oder zu einem kurzen Training in die Kletterhalle. Es bleibt die wärmende Sonne bei der Mittagspause im Monbijoupark oder die gemütlichen Samstage. Bevor die Jahreszeit des Glühweins und Guetsli backen beginnt, zieht es mich für eine Woche in den Süden. Für solche Unterfangen ist Ädu, der  Blitzfahrer, immer zu haben. Ein treues Gspänli für lange Tage in den Fribourgeralpen oder Reisen nach Frankreich. Claret verspricht viel Sonne, guter Wein und immertrockene Routen.
Der kurze Reisebericht zum einfachen Leben...
Claret
Nichts für das Kurzzeitgedächtnis! Kognitiv anspruchsvolle Kletterei und ungewöhnliche Bewegungen. Verdrehte und eingeklemmte Knie sowie viele Hooks – I like! Glasstritte, beinharte Aufwärmrouten und solide Hakenabstände. Weisser Fels und viel Sonne führt zu Sonnenstichen und viel herumrutschen.


Die Wärme lädt ein zum verweilen...

Bis zum Abend bleibt die Sonne...

St. G…… l. d…..
In den Reiseführer darf der Name nicht! Also bleibt die Erkundung am Ruhetag. Eine schöne Schlucht. Reger Kletterbetrieb. So was von „secret“ aber auch! Coeur und Baygon sehen wunderbar aus. Sind aber wegen den vielen Sintern nass. Die Parkgebühren sind hoch und das Dorf hübsch.


Ein hübsches Dorf...

In die Ferne schweifen...

Pic Saint-Loup
Der Name steht für guten Wein. Die Degustation auf dem Hof gehört dazu. Allerdings sollten dafür ein paar Euros mehr eingepackt werden.
Klettern?
Viel Muskelkater für Ädu. Die Dächer sind streng und mühselig abzubauen. Gescheiterte Versuche von Andy in guere d’usure. Das kommt davon wenn mit fehlender Form die schwerste Route versucht wird. Dafür rügt mich der Samichlaus, denn rote Punkte stehen aus.


Warmes Licht...
Wir kommen wieder um die Umlenker zu klippen sowie vom kostbaren Wein zu nippen!


Ein Dorf schläft...